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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

AKTUELLES

Sorge über Abschiebepraxis und Situation geflüchteter junger Menschen in Österreich

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften der Länder protestieren in einem offenen Brief gegen die verschärfte Asylpolitik und fordern spezielle Härtefallkommissionen, die bei Abschiebungen von Jugendlichen spezielle Kritierien beachten müssen.

zum offenen Brief der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 01.08.2018: Abschiebung von geflüchteten jungen Menschen

Medienberichte: Salzburg24.atORF Die Presse Der Standard Pressereader Kleine Zeitung, 03.08.2018 Kleine Zeitung, 02.08.2018

Stellungnahme zum Verordnungsentwurf der Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, mit der die Verordnung über Beschäftigungsverbote und -beschränkungen für Jugendliche (KJBG-VO) geändert wird

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs lehnen den vorliegenden Verordnungsentwurf ab und fordern ein generelles Beschäftigungsverbot von Jugendlichen in Raucherbereichen in der Gastronomie! Weiters weisen die kijas ausdrücklich darauf hin, dass das Abgehen von einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie sich zum Nachteil der Kinder und Jugendlichen auswirkt. Es ist bedenklich, wenn das Wohl der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem „Wohl“ der Wirtschaft/der Gastronomie/der RaucherInnen das Nachsehen hat!

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 24.07.2018 zum Verordnungsentwurf der Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, mit der die Verordnung über Beschäftigungsverbote und -beschränkungen für Jugendliche (KJBG-VO) geändert wird

Stellungnahme zur Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe - Gesetzesänderung B-VG

Gleiche Rechte & effektiver Schutz für alle jungen Menschen in Österreich!

Die Intention der Bundesregierung, mit dem geplanten Bundesverfassungsgesetz eine Entflechtung der Kompetenzverteilung zu erreichen, wird grundsätzlich begrüßt. Allerdings wird die vorgeschlagene Kompetenzänderung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, die Grundsatzgesetzgebung des Bundes gem. Art. 12 Abs.1 Z 1 B-VG hinsichtlich der „Mutterschafts-, Säuglings- und Jugendfürsorge“ vollständig auf die Länder zu übertragen, aus kinderrechtlicher Sicht abgelehnt.

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 12.07.2018 zur Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe

KIJAS warnen vor „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe

Gleiche Rechte & effektiver Schutz für ALLE Kinder in Österreich!

Die Intention der Bundesregierung, mit dem geplanten Bundesverfassungsgesetz eine Entflechtung der Kompetenzverteilung zu erreichen, kann grundsätzlich geteilt werden. Allerdings würde das Vorhaben, die Bundeskompetenz hinsichtlich der Kinder- und Jugendhilfe vollständig auf die Länder zu übertragen, regionalen Ungleichbehandlungen von Kindern und Jugendlichen Vorschub leisten und einen massiven Rückschritt für einen effektiven Kinderschutz bedeuten.

Foto der Pressekonferenz: Breites Bündnis gegen eine „Verländerung“der Kinder- und Jugendhilfe©KJA Wien

Juni 2018 - Aktivitäten gegen eine Verschiebung der Kinder- und Jugendhilfe in die Länder:

21. 6. 2018 Aussendung der Österreichischen Kinderschutzzentren anlässlich der geplanten Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe: „Kinderschutz ist Bundessache“

26.6.2018 Einladung zur Pressekonferenz Verländerung Kinder- u Jugendhilfe

26.6.2018 Pressekonferenz „Breites Bündnis gegen die Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

26.6.2018 Pressekonferenz – Gesammelte Statements der Organsiationen 

26.6.2018 Ergänzendes Statement der Diakonie zur PK

Medien-Berichte zu den Aktivitäten:

21.6.2018 Standard: „Massive Kritik an der Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

21.6.2018 Die Presse: „Breiter Widerstand gegen die Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

21.6.2018 Kurier: Widerstand gegen Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

26.6.2018 Standard: „Familienministerin sieht Jugendhilfe in Länderhand kritisch“

26.6.2018 Die Presse: „Jugendhilfe: Der Bund will aus dem Kinderschutz „aussteigen“

26.6.2018 ORF Stories: „Bündnis gegen Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

26.6.2018 ORF ZIB: „Sorge um Kinderschutz“ – 6 Tage verfügbar

26.6.2018 ORF ZIB13 – „Familienrichterin Mag.a Täubl-Weinreich über Kinderschutz“ – 6 Tage verfügbar

27.6.2018 Ö1 Morgenjournal – Interview mit der Familienministerin 

Fachtagung „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Einrichtungen“ am 13. Juni 2018 in Salzburg

 1 Kind, 3 Systeme ... gleich behandelt, gleich betreut?

Ausgangspunkt der Tagung ist, dass es in Österreich vom Bundesland abhängt, von lang gewachsenen Strukturen oder persönlichen Merkmalen, in welches System ein institutionell untergebrachtes Kind fällt. Je nach System bestehen enorme Unterschiede in der Qualität der Betreuung, ob man in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder der Grundversorgung aufwächst. Diese erklärungsbedürftige Differenzierung der Kinder wird vor dem Hintergrund der kinder- und behindertenrechtlichen Vorgaben hinterfragt. Ziel der Tagung ist es, die Rahmenbedingungen für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche im Sinne von Partizipation, Inklusion und Chancengerechtigkeit weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Programm der Fachtagung "1 Kind, 3 Systeme ... gleich behandelt, gleich betreut?"

Video zur Tagung "1Kind, 3 Systeme - gleich behandelt, gleich betreut?"