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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

AKTUELLES

Jugenddelinquenz und Jugendstrafvollzug

Der Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die einer Straftat verdächtigt oder überführt werden, ist eine große gesellschaftliche Herausforderung. Oberste Ziele sind immer die Wiedereingliederung in die Gesellschaft und kindgerechte Verfahren. Vermieden werden müssen Stigmatisierungen und eine rigide Strafpolitik, die oft nur zu einer Verfestigung von delinquentem Verhalten führt.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sprechen sich klar für die Beibehaltung der Strafmündigkeit ab 14 Jahren, die Beibehaltung des klaren Schutzrahmens des Jugendgerichtsgesetzes sowie für das Festhalten am Grundsatz weiterhin keine freiheitsentziehenden Maßnahmen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu setzen, aus.

Zusätzlich braucht es eine Weiterentwicklung in den Bereichen:
- Prävention
- Strafverfahren / Alternativen zur Haft
- Verbesserungen im Jugendstrafvollzug

Positionspapier der Kinder und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 11.09.2020: Jugenddelinquenz und Jugendstrafvollzug

Ethikunterricht für Schüler*innen

Der Ethikunterricht in Österreich soll breiter verankert werden.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen das Vorhaben, den Ethikunterricht in Österreich breiter zu verankern und regen an, diesen auch jenen Schüler*innen anzubieten, die sowohl den konfessionellen Religionsunterricht als auch den Ethikunterricht besuchen wollen. Ein solcher Ethikunterricht für alle Schüler*innen ermöglicht nicht nur einen konfessionsunabhängigen Dialog über Ethik, sondern Reflexion über sich selbst, über andere und über soziales Miteinander und eine begleitete Auseinandersetzung mit anderen Positionen und Meinungen. Bei einem solchen Ethikunterricht würden zugleich Fähigkeiten wie aktives Zuhören, Argumentieren und Diskussionskultur - also vielfältige kommunikative und Konfliktlösungskompetenzen - erworben und gesteigert.
Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 03.07.2020: Ethikunterricht

Kinderrechte in der Krise

Kinderrechte müssen in allen Krisenstäben berücksichtigt werden
Die Auswirkungen der Corona Pandemie treffen die Jüngsten in ganz besonderem Ausmaß und in vielfältiger Weise. So bedeuten der Shutdown von Kindergarten und Schule, die Beschränkungen der sozialen Kontakte sowie die Bewegungseinschränkungen im öffentlichen Raum schwerwiegende Einschnitte in die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. In allen Bereichen, die die Interessen von Kindern betreffen, muss daher ebenso intensiv über Lockerungsschritte im Einklang mit gesundheitsbezogenen Maßnahmen nachgedacht bzw. investiert werden, wie etwa im Gesundheitsbereich, dem Tourismus, der Gastronomie oder dem Sport.

Presseinformation der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 28.04.2020: Kinderrechte in der Krise

Corona-Krise: Schüler*innen positiv motivieren und emotional begleiten

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs appellieren an Schulen und Bildungsverantwortliche, von der Vermittlung neuer Inhalte abzusehen!

Die aktuelle Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus wirft viele Fragen auf und es ist nicht immer leicht, unter Zeitdruck alle relevanten Faktoren zu berücksichtigen und zu guten Entscheidungen zu kommen. In Bezug auf die Frage der Vermittlung neuer Inhalte an Schulen scheint den Kinder- und Jugendanwaltschaften allerdings eine stärkere Berücksichtigung der Kinderrechte unbedingt notwendig.

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 03.04.2020: Corona-Pandemie - Schüler*innen positiv motivieren und emotional begleiten

Schutzschirm für Kinder und Jugendliche auch in Zeiten der Corona-Krise

Die von der Bundesregierung gesetzten Schutzmaßnahmen sollen die Ausbreitung des Virus verlangsamen, denn die Gesundheit aller Menschen muss derzeit oberstes Ziel sein. Die gesetzten Schritte sind sinnvoll, wichtig und unbedingt einzuhalten. Nichtsdestotrotz ist auf die Verhältnismäßigkeit der Eingriffe zu achten, und die Einhaltung der Kinderrechte im Sinne der UN-Kinderrechtekonvention muss auch in der Krisensituation so weit als irgend möglich gewahrt bleiben. 

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 31.03.2020: Schutzschirm für Kinder- und Jugendliche auch in Zeiten der Corona-Krise

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 30.03.2020: Schulen in Zeiten der Corona-Krise

Coronavirus und elterliches Kontaktrecht!?

Das Coronavirus und seine rasche Ausbreitung stellen uns als Gesellschaft vor besondere Herausforderungen.
Was bedeutet die Situation aber für das Kontakt (Besuchsrecht)?
Die Kinder und Jugendanwaltschaften Österreichs appellieren dringend an die Eltern, in dieser Ausnahmesituation
gegenseitige Ressentiments hintanzustellen und
im gemeinsamen Zusammenwirken die bestmögliche
Lösung für das Kind zu finden
und ersuchen das österreichische Bundesministerium
die derzeit gültige
Verordnung zu präzisieren und Ausnahmebestimmungen zur Wahrung des Kontaktrechts zu
normieren.

Presseinformation der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 20.03.2020: Coronavirus und elterliches Kontaktrecht

Kinderrechte in Coronazeiten

zu den Stellungnahmen der Kinder- und Jugendanwaltschaften
Kinder unterschiedlicher Herkunft halten mit den Händen die Erdkugel© Wiseman
 Logo des NO HATE SPEECH Komitees Austria© NO HATE SPEECH Komitee
Informationen zu No Hate Speech 

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