Jugend by Nadja Meister KIJA OÖ 6 f37ff

 

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AKTUELLES

Kommentar zur Debatte um Aufnahme von Kinderrechten in den Verfassungsrang in Deutschland

In Deutschland wird soeben heftig über die Aufnahme von Kinderrechten in den Verfassungsrang diskutiert. In Österreich wurden bereits 2011 Kinderrechte in der Verfassung festgeschrieben. Als unabhängige Interessensvertretung für Kinder und Jugendliche sehen sich die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs auch in der aktuell stattfindenden Debatte in Deutschland dazu aufgerufen, die Umsetzung der Kinderrechte in Europa zu forcieren und kritisch zu beobachten, ob die Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention verwirklicht werden.

Stellungnahme Debatte um Aufnahme von Kinderrechten in den Verfassungsrang in Deutschland

KiJA Fachtagung LOST IN MIGRATION am 5. April 2017 in Linz

Verloren auf der Flucht - verloren in unserer Gesellschaft?

Kinder und Jugendliche, die auf ihrem Fluchtweg „verschwinden“, aber auch eine Generation von jungen Menschen mit Kriegs- und Fluchterfahrungen, die gezielte Unterstützung brauchen, damit sie in unserer Gesellschaft nicht verloren gehen: Die Fachtagung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs unter dem Titel „Lost in Migration“ mit Key Notes namhafter Expertinnen und Experten ist bei einem breiten Fachpublikum auf großes Interesse gestoßen. Europol berichtete erstmals 2016, dass an die 10 000 unbegleitete Minderjährige in Europa verschwunden seien, da sich ihre Spur nach der Registrierung verliere. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. Wie der Fachaustausch zeigt, sind die Gründe, warum unbegleitete Minderjährige verschwinden, vielfältig und hängen vor allem mit tiefer liegenden grenzübergreifenden Schutzproblemen zusammen. Österreich trägt als Transit- und Destinationsland eine wichtige Verantwortung!

Quelle: KiJA OÖ

Fachbroschüre "Lost in Migration"

Presseunterlage

Pressefoto

Tagungsunterlagen zum Download

Filmbeiträge BildungsTV

Fotos

Medienspiegel

 

Schutz und Partizipation schließen sich nicht aus

Österreich ist eines der wenigen Länder in Europa, das Rauchen ab 16 Jahren erlaubt, und hat daher auch einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Raucher/innen unter den Jugendlichen. Am 29. und 30. März 2017 fand die 59. Konferenz der Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälte Österreichs in Graz statt. Ein zentrales Thema war unter anderem ein einheitlicher Jugendschutz in ganz Österreich, eine grundlegende Schulreform sowie ein verbesserter Schutz vor Mobbing.

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälte

Fachtagung "LOST IN MIGRATION" der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs am 5. April 2017 in Linz

Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Familie ihre Heimat verlassen mussten oder unterwegs von ihren Angehörigen getrennt wurden, sind besonderen Risiken ausgesetzt. Im Jahr 2015 suchten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union 88 300 unbegleitete
Minderjährige Schutz. Für viele Mädchen und Jungen ist das Verlassen der Heimat ein Aufbruch ins Ungewisse; und nicht wenige verschwinden auf ihrem Weg in eine (vermeintlich) sichere Zukunft spurlos.

zu den Tagungsunterlagen

Handlungsleitfaden "Kinderhandel stoppen"

Das Bundesministerium für Familien und Jugend hat mit dem Außen- und dem Innenministerium eine "Tast Force zur Bekämpfung des Kinderhandels" etabliert, die nun einen umfangreichen Handlungsleitfaden zur Identifizierung von und zum Umgang mit potentiellen Opfern von Kinderhandel erstellt hat. Mit den darin enthaltenen praxisbezogenen Anleitungen für eine bestmögliche Vorgehensweise in typischen Situationen soll gewährleistet werden, dass alle Beteiligten, die mit der Identifizierung, Betreuung bzw. sonstigen Begleitung von Opfern und Kinderhandel zu tun haben - etwa Polizei, Jugendhilfe oder NGOs - mehr Sicherheit im Umgang mit potentiellen Opfern von Kinderhandel gewinnen.

Handlungsleitfaden

Folder

Presseaussendung - Herbsttagug der KiJA Österreich

Von 19. bis 20. Oktober 2016 tagte in Salzburg die 58. Konferenz der Kinder- und Jugendanwält/innen Österreichs. Zentrales Thema dabei waren mangelhafte Hilfssysteme für Kinder und Jugendlich, von den ersten Lebensjahren bis ins junge Erwachsenenalter.

Presseaussendung