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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

AKTUELLES

KIJAS warnen vor „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe

Gleiche Rechte & effektiver Schutz für ALLE Kinder in Österreich!

Die Intention der Bundesregierung, mit dem geplanten Bundesverfassungsgesetz eine Entflechtung der Kompetenzverteilung zu erreichen, kann grundsätzlich geteilt werden. Allerdings würde das Vorhaben, die Bundeskompetenz hinsichtlich der Kinder- und Jugendhilfe vollständig auf die Länder zu übertragen, regionalen Ungleichbehandlungen von Kindern und Jugendlichen Vorschub leisten und einen massiven Rückschritt für einen effektiven Kinderschutz bedeuten.

Foto der Pressekonferenz: Breites Bündnis gegen eine „Verländerung“der Kinder- und Jugendhilfe©KJA Wien

Juni 2018 - Aktivitäten gegen eine Verschiebung der Kinder- und Jugendhilfe in die Länder:

21. 6. 2018 Aussendung der Österreichischen Kinderschutzzentren anlässlich der geplanten Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe: „Kinderschutz ist Bundessache“

26.6.2018 Einladung zur Pressekonferenz Verländerung Kinder- u Jugendhilfe

26.6.2018 Pressekonferenz „Breites Bündnis gegen die Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

26.6.2018 Pressekonferenz – Gesammelte Statements der Organsiationen 

26.6.2018 Ergänzendes Statement der Diakonie zur PK

Medien-Berichte zu den Aktivitäten:

21.6.2018 Standard: „Massive Kritik an der Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

21.6.2018 Die Presse: „Breiter Widerstand gegen die Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

21.6.2018 Kurier: Widerstand gegen Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

26.6.2018 Standard: „Familienministerin sieht Jugendhilfe in Länderhand kritisch“

26.6.2018 Die Presse: „Jugendhilfe: Der Bund will aus dem Kinderschutz „aussteigen“

26.6.2018 ORF Stories: „Bündnis gegen Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe“

26.6.2018 ORF ZIB: „Sorge um Kinderschutz“ – 6 Tage verfügbar

26.6.2018 ORF ZIB13 – „Familienrichterin Mag.a Täubl-Weinreich über Kinderschutz“ – 6 Tage verfügbar

27.6.2018 Ö1 Morgenjournal – Interview mit der Familienministerin 

Fachtagung „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Einrichtungen“ am 13. Juni 2018 in Salzburg

 1 Kind, 3 Systeme ... gleich behandelt, gleich betreut?

Ausgangspunkt der Tagung ist, dass es in Österreich vom Bundesland abhängt, von lang gewachsenen Strukturen oder persönlichen Merkmalen, in welches System ein institutionell untergebrachtes Kind fällt. Je nach System bestehen enorme Unterschiede in der Qualität der Betreuung, ob man in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder der Grundversorgung aufwächst. Diese erklärungsbedürftige Differenzierung der Kinder wird vor dem Hintergrund der kinder- und behindertenrechtlichen Vorgaben hinterfragt. Ziel der Tagung ist es, die Rahmenbedingungen für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche im Sinne von Partizipation, Inklusion und Chancengerechtigkeit weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Programm der Fachtagung "1 Kind, 3 Systeme ... gleich behandelt, gleich betreut?"

Video zur Tagung "1Kind, 3 Systeme - gleich behandelt, gleich betreut?"

Stellungnahme zum Bundesgesetz, mit dem das Schulorganisationsgesetz, das Schulunterrichtsgesetz und das Schulpflichtgesetz 1985 geändert werden

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs lehnen die Einführung so genannter „Deutschförderklassen“ sowie den gesamten Entwurf des Bundesgesetzes, mit dem das Schulorganisationsgesetz, das Schulunterrichtsgesetz und das Schulpflichtgesetz 1985 geändert werden sollen, gänzlich ab. Hier werden eindeutig Kinderrechte verletzt! Kinder benötigen in der Schule eine gesetzlich sichergestellte alters- und kindgerechte pädagogische und psychosoziale Betreuung, die Kindern die besten Chancen für die Gegenwart und Zukunft sichert.

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 11.04.2018 zum Bundesgesetz, mit dem das Schulorganisationsgesetz, das Schulunterrichtsgesetz und das Schulpflichtgesetz 1985 geändert werden