Jugend by Nadja Meister c669e

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AKTUELLES

Fachtagung "LOST IN MIGRATION" der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs am 5. April 2017 in Linz

Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Familie ihre Heimat verlassen mussten oder unterwegs von ihren Angehörigen getrennt wurden, sind besonderen Risiken ausgesetzt. Im Jahr 2015 suchten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union 88 300 unbegleitete
Minderjährige Schutz. Für viele Mädchen und Jungen ist das Verlassen der Heimat ein Aufbruch ins Ungewisse; und nicht wenige verschwinden auf ihrem Weg in eine (vermeintlich) sichere Zukunft spurlos.

zu den Tagungsunterlagen

Handlungsleitfaden "Kinderhandel stoppen"

Das Bundesministerium für Familien und Jugend hat mit dem Außen- und dem Innenministerium eine "Tast Force zur Bekämpfung des Kinderhandels" etabliert, die nun einen umfangreichen Handlungsleitfaden zur Identifizierung von und zum Umgang mit potentiellen Opfern von Kinderhandel erstellt hat. Mit den darin enthaltenen praxisbezogenen Anleitungen für eine bestmögliche Vorgehensweise in typischen Situationen soll gewährleistet werden, dass alle Beteiligten, die mit der Identifizierung, Betreuung bzw. sonstigen Begleitung von Opfern und Kinderhandel zu tun haben - etwa Polizei, Jugendhilfe oder NGOs - mehr Sicherheit im Umgang mit potentiellen Opfern von Kinderhandel gewinnen.

Handlungsleitfaden

Folder

Presseaussendung - Herbsttagug der KiJA Österreich

Von 19. bis 20. Oktober 2016 tagte in Salzburg die 58. Konferenz der Kinder- und Jugendanwält/innen Österreichs. Zentrales Thema dabei waren mangelhafte Hilfssysteme für Kinder und Jugendlich, von den ersten Lebensjahren bis ins junge Erwachsenenalter.

Presseaussendung

Stellungnahme zur geplanten "Asyl-Notverordnung"

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften weisen erneut auf massive Kinderrechtsverletzungen im Zusammenhang mit den Novellen des Asyl-, Fremdenpolizei- und BFA-Verfahrensgesetzes hin. Bei der Ausgestaltung des Asylrechts sind die maßgeblichen Leitsätze des BVG  Kinderrechte, der UN-Kinderrechtskonvention und anderer internationaler Bestimmungen zu berücksichtigen.

Stellungnahme zur geplanten "Asyl-Notverordnung"

Stellungnahme zum Entwurf des 2. Erwachsenenschutz-Gesetzes

Das mit dem 2. Erwachsenenschutz-Gesetz verfolgte Ziel der Förderung der Autonomie und der Stärkung eines selbstbestimmten Lebens von Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu besorgen, ist positiv zu bewerten. In manchen Bereichen, in denen auch die Rechte von Minderjährigen Änderungen erfahren, sehen die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs aus kinderrechtlicher Sicht allerdings noch Verbesserungspotential.

Stellungnahme zum Entwurf des 2. Erwachsenenschutz-Gesetzes

Stellungnahme zur Neufassung der Brüssel IIa-Verordnung

Die KiJAs begrüßen im Allgemeinen die Ziele des Vorschlages der Europäischen Kommission für eine Verordnung des Rates über die Zuständigkeit, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung und über internationale Kindesentführung. Besonders positiv sehen wir die verpflichtende Anhörung des Kindes bei Entscheidungen über die elterliche Verantwortung und bei Rückkehrentscheidungen. Aus kinderrechtlicher Sicht gilt es, den Rahmen dafür zu schaffen, dass in allen familienrechtlichen Verfahren, insbesondere auch bei grenzüberschreitenden Sachverhalten, das Kindeswohl als leitender Gesichtspunkt bestmöglich gewährleistet wird. Zur künftigen Vermeidung von schweren Kinderrechtsverletzungen fordern die KiJAs durch die gegenständliche Verordnung sicherzustellen, dass in allen Familienrechtsverfahren mit grenzüberschreitenden Sachverhalten für das betroffene Kind in den jeweiligen Mitgliedstaaten verpflichtend ein Kinderbeistand oder ein vergleichbares Rechtsinstitut zu bestellen ist!

Stellungnahme zur Neufassung der Brüssel IIa-Verordnung