Stellungnahme zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Strafgesetzbuch geändert wird (Verbot der unaufgeforderten Übermittlung von Genitalbildern)
Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen den Gesetzesentwurf, der das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern unter Strafe stellt. Kinder und Jugendliche sind online besonders gefährdet und haben ein Recht auf Schutz vor sexueller Gewalt. In ihrer Stellungnahme fordern die kijas, das Delikt als Offizialdelikt auszugestalten, um jungen Menschen besseren Rechtsschutz zu ermöglichen – unabhängig von der Zustimmung gesetzlicher Vertreter. Zudem braucht es altersgerechte Information und spezialisierte Opferschutzeinrichtungen mit psychosozialer und rechtlicher Begleitung.
Zur Stellungnahme vom 05.06.2025






