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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

AKTUELLES

Die COVID-19 Impfplicht aus kinderrechtlicher Sicht

Es ist evident, dass Kinder und Jugendliche die größten und meisten Opfer aller Gesellschaftsschichten während der COVID-19 Pandemie bringen mussten und gleichzeitig jegliche Maßnahmen und Einschränkungen vorbildhaft mitgetragen haben. Nun ist es an der Zeit, diese, besonders schutzwürdige Bevölkerungsgruppe nachhaltig zu schützen und auf ihre Interessen und Bedürfnisse bestmöglich einzugehen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs ersuchen die österreichische Bundesregierung im Allgemeinen und das Bundesministerium für Soziales,Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz im Besonderen, ihre Anregungen zur Wahrung des Kindeswohls zu berücksichtigen. 

Stellungnahme vom 12.01.2022 der Kijas Österreich zum Entwurf des Bundesgesetzes über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-IG)

Internationaler Tag der Kinderrechte: Wie es in Zeiten der Krise um die Rechte der Kinder bestellt ist..

Leider legen die stark steigenden Infektionszahlen verschärfte Maßnahmen nahe. „Wir sprechen uns aber klar gegen weitere gravierende Einschnitte in das Leben junger Menschen aus und fordern weitreichende Sonderregelungen bzw. maximal mögliche Normalität für Jugendliche. Kinder sind die am meisten getestete Bevölkerungsgruppe, sind diejenigen, die am diszipliniertesten ihren Nasen-Mund-Schutz oder FFP2 Maske tragen, aber gleichzeitig diejenige Gruppe, deren Bedürfnisse am wenigsten Beachtung finden. Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen müssen, zumindest im Schichtbetrieb, offenbleiben!“, so der Appell der österreichischen Kinder- und Jugendanwältinnen und – anwälte.

Presseinformation der KiJAs Österreich zum internationalen Tag der Kinderrechte am 20.11.2021

Gesetzliche Verankerung der Sommerschule angestrebt

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sehen dies als insgesamt positiv an. Hierbei soll betont werden, dass besonders die in den Erläuterungen genannte Ausrichtung des Unterrichts als „abwechselnd themenzentriert, lehrerzentriert und projektorientiert“ positiv zu bewerten ist. In diesem Zusammenhang soll auch darauf hingewiesen werden, dass es selbstverständlich stets das Ziel sein muss, im Sinne des Kindeswohls für jedes Kind eine bestmögliche Lern- und Partizipationsatmosphäre zu schaffen.

Stellungnahme der KiJAs Österreich vom 12.11.2021 zum Thema Sommerschule

Herbst-Konferenz der Kinder- und Jugendanwält*innen in Salzburg

Im Rahmen ihrer Ständigen Konferenz trafen sich die Kinder- und Jugendanwält*innen Österreichs am 20. und 21. Oktober in Salzburg. Im Zentrum standen unter anderem die Stärkung der Kinderrechte auf europäischer und nationaler Ebene und die Umsetzung der EU-Kinderrechtestrategie in Österreich, eine tiefgreifende Schulreform sowie die Verbesserung des häuslichen Unterrichts, das Thema psychische Gesundheit und Grundrechte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Presseaussendung vom 27.10.2021 zur Herbst-Konferenz der Kinder- und Jugendanwält*innen in Salzburg

Forderung nach Gleichstellung von Kindergärten mit Schule & Co im Urheberrechtsgesetz

Im Zuge der Begutachtung der Urheberrechts-Novelle 2021 weisen die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs auf die fehlende gesetzliche Gleichstellung der elementarpädagogischen Einrichtungen mit Schule oder Universität hin. Insbesondere im Urheberrechtsgesetz hat diese Diskriminierung, die eindeutig gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstößt, eine wesentliche Auswirkung auf den elementarpädagogischen Alltag. Die kijas fordern daher in ihrer Stellungnahme, den Kindergarten ausdrücklich in den § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz aufzunehmen bzw. eine Legaldefinition einzufügen, die elementare Bildungseinrichtungen umfasst.

Stellungnahme der KiJAs Österreich vom 12.10.2021 betreffend der Urheberrechts-Novelle 2021

Gesetzlicher Schutz für Kinder als Influencer (Kidfluencer) gefordert

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs werden vermehrt mit Anfragen zu gesetzlichen Schutzbestimmungen für Kinder konfrontiert, die in privater Umgebung gefilmt werden oder sich selbst filmen, um auf diversen Internetplattformen für kommerzielle Produkte zu werben. Als Influencer (vom englischen Wort influence = Einfluss) werden Menschen bezeichnet, die regelmäßig in sozialen Medien ihre Inhalte veröffentlichen. Sind sie Kinder oder Jugendliche, werden sie Kidfluencer genannt. Aufgrund der steigenden Zunahme der Anzahl von Kidfluencern in Österreich besteht akuter Handlungsbedarf.

Offener Brief an BM Mag. Dr. Kocher zum Thema gesetzlicher Schutz für Kinder als Influencer (Kidfluencer)

Kinderrechte in Coronazeiten

zu den Stellungnahmen der Kinder- und Jugendanwaltschaften
Kinder unterschiedlicher Herkunft halten mit den Händen die Erdkugel© Wiseman
 Logo des NO HATE SPEECH Komitees Austria© NO HATE SPEECH Komitee
Informationen zu No Hate Speech 

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Sujet der App "Deine Rechte U18 Österreich"