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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

AKTUELLES

Präsentation der Studie zur Entwicklung der Betreuungskomplexität von Kindern und Jugendlichen

Multiproblemfälle und "Neue Morbidität"

Ausgangspunkt der Studienerhebung war die zunehmende Wahrnehmung von schwierigen Fallgeschichten beziehungsweise die sogenannten Multiproblemfälle in der Begleitung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Neben diesen Praxiserfahrungen der Fachkräfte, hat in der wissenschaftlichen Literatur ebenso der Begriff der "neuen Morbidität" an Bedeutung gewonnen, der in diesem Zusammenhang auf die drastischen Veränderungen der Krankheitsbilder bei Kindern und Jugendlichen hinweist. Die Studie bietet eine eindrucksvolle wissenschaftliche Grundlage für zahlreiche Forderungen, die die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs genau so wie viele andere Expert*innen seit Jahren aufstellen.

Presseinformation der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 16.01.2020: Multiproblemfälle und neue Morbidität

Studie zur Entwicklung der Betreuungskomplexität von Kindern und Jugendlichen

 

Berufs- und einrichtungsübergreifende Initiative gegen die Anzeigepflicht

Die neuen Anzeigepflichten für Psychotherapeut*innen und Psycholog*innen und andere Gesundheitsberufe im Kontext der Betreuung und Beratung verhindern ein professionelles und klient*innenorientiertes Arbeiten. Daher treten viele Organisationen, darunter auch die österreichischen kijas dafür ein, eine der ursprünglichen Intention der Verbesserung des Opferschutzes entsprechende Regelung unter Einbindung von Expert*innen auszuarbeiten und bis dahin die vor dem Gewaltschutzgesetz 2019 gültigen Bestimmungen wiedereinzuführen.

Stellungnahme: Berufs- und einrichtungsübergreifende Initiative gegen die Anzeigepflicht

Kinderrechte ins Regierungsprogramm!

Die UN-Kinderrechtskonvention feiert heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Österreich hat sich durch deren Unterzeichnung verpflichtet, Kinderrechte ernst zu nehmen und bestmöglich umzusetzen. Anlässlich der derzeit stattfindenden Verhandlungen zur Regierungsbildung weisen die Kinder- und Jugendanwält*innen Österreichs auf kinderrechtliche Schwachstellen hin und fordern von der zukünftigen Bundesregierung ein klares Bekenntnis zu den Kinderrechten.

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 03.12.2019: Kinderrechte ins Regierungsprogramm!

kija Fachtagung ICH & meine Eltern am 2.10.2019 in Linz

Kinderrechte bei Trennung und Scheidung der Eltern

 Rechtliche und psychosoziale Rahmenbedingungen bei Obsorge- und Kontaktregelungen mit dem Fokus auf die Rechte und Bedürfnisse der Kinder, standen im Blickpunkt der Fachtagung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs unter dem Titel "ICH & meine Eltern", welche mit Key Notes namhafter Expertinnen und Expertent bei einem breiten Fachpublikum auf großes Interesse gestoßen ist. Mehr als 25.000 Kinder und Jugendliche sind in Österreich jährlich von der Trennung oder Scheidung der Eltern betroffen. Die Tendenz ist steigend, getrennt lebende Eltern, AlleinerzieherInnen und Patchworkfamilien werden immer zahlreicher. "Alle kinderrechtlichen Bemühungen müssen vorrangig darauf abzielen, dass Bewusstsein und die Verantwortung für die Rechte der Kinder und eine lebenslange Elternschaft zu stärken", so der Anspruch der österreichischen Kinder- und JugendanwältInnen.

Referenten und Referentinnen mit den Kinder- und Jugendanwält*innen Österreichs bei der Fachtagung ICH & meine Eltern am 2.10.2019 in Linz©Grilnberger/Ehrengruber/Land OÖ
Gruppenfoto: 1. Reihe v.l.n.r. Dr. Fichtner, Dr. phil. Koch, Dr. Barth, DSA Ille, Dr. Filler, Mag.a Liebhauser, Kovar, BA MA, Mag.a Dr.in Barth-Richtarz, MA;
2. Reihe v.l.n.r. Mag.a Peterschofsky-Orange, Prim. Dr. Merl, Dr.in Holz-Dahrenstaedt, Mag.a Winkler-Kirchberger, Mag.a Schiffrer-Barac, Mag.a Beck, Mag. Reumann

Videodokumentation der Fachtagung ICH & meine Eltern

Tagungsunterlagen der Fachtagung ICH & meine Eltern zum Download

Presseunterlage der Fachtagung ICH & meine Eltern

Kurzvideo "Anna & der Wolf", Erfahrungen und Visionen der kijas

Fotogalerie der Fachtagung ICH & meine Eltern

Sexualpädagogische Bildung in Gefahr!

Immer wieder sind die kijas in ihrer täglichen Arbeit mit Problemen junger Menschen konfrontiert, die u.a. auf mangelnde Sexualaufklärung und in Folge mangelnde Selbstbestimmung in diesem Bereich zurückführen sind. Die kijas treten daher für den Fortbestand sexueller Bildung durch externe Fachkräfte an Schulen nach verpflichtenden Qualitätsstandards ein, denn Kinder haben das Recht auf Schutz vor jeglicher Form von Gewalt und „Darüber reden“ macht Kinder stark!

Presseinformaton der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs: Sexualpädagogische Bildung in Gefahr!

Immer wieder sind die kijas in ihrer täglichen Arbeit mit Problemen junger Menschen konfrontiert, die u.a. auf mangelnde Sexualaufklärung und in Folge mangelnde Selbstbestimmung in diesem Bereich zurückführen sind. Die kijas treten daher für den Fortbestand sexueller Bildung durch externe Fachkräfte an Schulen nach verpflichtenden Qualitätsstandards ein, denn Kinder haben das Recht auf Schutz vor jeglicher Form von Gewalt und „Darüber reden“ macht Kinder stark!

Österreich vor dem UNO-Kinderrechtsausschuss in Genf

Alle fünf Jahre muss Österreich über seine völkerrechtliche Verpflichtung zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention berichten. Anfang Juni nahm die Salzburger Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt gemeinsam mit der oberösterreichischen Kollegin Christine Winkler-Kirchberger und VertreterInnen der "National Coalition" (Helmut Sax, Elisabeth Schaffelhofer-García Marquez, Magdalena Schwarz, Wilhelm Raber und Daniela Köck) sowie erstmals einer Jugenddelegation an dem Österreich-Hearing der Zivilgesellschaft und Ombudspersonen teil. Dabei wurden unter anderem folgende Bereiche erörtert: Gewaltprävention in Familie und Schule; Qualitätsstandards für Kinder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Zugang zur kinderanwaltlichen Vertrauensperson; strukturelle Diskriminierungen von nicht-österreichischen Kindern; Armutsbekämpfung; bundesverfassungsrechtliche Absicherung der kijas uvm. Interessante Gespräche mit Renate Winter, dem österreichischen Ausschussmitglied, sowie der österreichischen Botschafterin zur UNO, Elisabeth Tichy-Fisslberger, rundeten den spannendenden Tag ab.

Der Kinderrechtsausschuss hat nunmehr – auch aufgrund der Informationen in der Pre-Session – eine „List of Issues“ erstellt und veröffentlicht. Die österreichische Regierung ist nunmehr aufgefordert dazu zunächst schriftlich Stellung zu nehmen, Ende Jänner 2020 bekommt sie dann die Gelegenheit in der Session ihre Sicht darzustellen. Anschließend werden mit Spannung die Abschließenden Empfehlungen (Concluding Observations) an Österreich erwartet.

Das österreichische Team mit Renate Winter (österreichisches Ausschussmitglied), Keith Porteous Wood (National Secular Society, Thema Missbrauch in der katholischen Kirche) und Daniela Truffer (Stop IGM Zürich)Bild: Das österreichische Team mit Renate Winter (österreichisches Ausschussmitglied), Keith Porteous Wood (National Secular Society, Thema Missbrauch in der katholischen Kirche) und Daniela Truffer (Stop IGM Zürich)

List of Issues

Ergänzender Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs vom 28.02.2019 zum 5. und 6. Bericht der Republik Österreich an die Vereinten Nationen 

5. und 6. Staatenbericht der Republik Österreich

Kinderrechte in Coronazeiten

zu den Stellungnahmen der Kinder- und Jugendanwaltschaften
Kinder unterschiedlicher Herkunft halten mit den Händen die Erdkugel© Wiseman
 Logo des NO HATE SPEECH Komitees Austria© NO HATE SPEECH Komitee
Informationen zu No Hate Speech 
Sujet der App "School Checker"©Cygnet
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School Checker App - Logo und Link zu Google PlaySchool Checker App, Logo und Link zu Itunes 
Sujet der App "Deine Rechte U18 Österreich"©Cygnet
Deine Rechte U18 Österreich QR Code
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