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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

AKTUELLES

Social Media: Kinder- und Jugendanwaltschaften fordern ganzheitlichen Schutz statt reiner Altersgrenze

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen grundsätzlich das Ziel des geplanten Gesetzes, Kinder und Jugendliche besser vor Risiken sozialer Medien zu schützen. Eine alleinige Zugangsbeschränkung für unter 14-Jährige greift aus ihrer Sicht jedoch zu kurz und kann die komplexen Gefahren digitaler Plattformen nicht nachhaltig lösen. Gefordert wird daher ein umfassender Ansatz mit verbindlicher Medien- und Demokratiebildung, stärkerer Verantwortung der Plattformbetreiber, wirksamen Melde- und Beschwerdesystemen sowie einer ausreichenden Ausstattung der zuständigen Behörden. Auch die frühzeitige und breite Beteiligung junger Menschen bei der Ausgestaltung der Maßnahmen soll sichergestellt werden.

Zur Stellungnahme vom 18.09.2026

Kinderschutz sicherstellen: kijas unterstützen Bekenntnis zu verpflichtenden Schutzkonzepten

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs unterstützen das gemeinsame Bekenntnis zahlreicher Kinder- und Jugendorganisationen für einen flächendeckenden Kinderschutz. Da Kinderschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, fordern die Organisationen von der Bundesregierung die gesetzliche Verankerung verpflichtender Kinderschutzkonzepte bei Ferienlagern sowie die Bereitstellung der dafür notwendigen finanziellen Ressourcen. Nur durch ausreichende Förderungen für Weiterbildung, Risikoanalysen und ein transparentes Beschwerdemanagement kann die Sicherheit junger Menschen im ehrenamtlichen Bereich dauerhaft und qualitätsvoll gewährleistet werden.

Bekenntnis zu verpflichtenden Kinderschutzkonzepten bei Ferienlagern und Camps

Unterstützungsfonds für Alleinerziehende: Kinderarmut wirksam bekämpfen

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen die geplante Einrichtung eines Unterstützungsfonds für Alleinerziehende grundsätzlich, sehen aber in mehreren Punkten Nachbesserungsbedarf. Sie fordern vor allem eine kindbezogene Ausgestaltung der Leistungen, einen Rechtsanspruch statt einer bloßen Kann-Leistung sowie eine stärkere Berücksichtigung des Kindeswohls. Ziel muss es sein, armutsgefährdete Kinder und Jugendliche verlässlich und rasch zu unterstützen.

Zur Stellungnahme vom 10.05.2026

Österreichs Kinder- und Jugendanwält*innen tagten in Salzburg: Pauschales Social-Media- Verbot ist keine Lösung – Befähigung statt Ausgrenzung

Die Kinder  und Jugendanwaltinnen der Bundeslander in Salzburg
(c) Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg (kija)/ Karabacek-Raninger

Von 16. bis 18. März 2026 fand in Salzburg die Ständige Konferenz der Kinder- und Jugendanwält*innen Österreichs (STÄNKO) statt. Anlässlich der Konferenz luden die Kinder- und Jugendanwält*innen Österreichs zu einem Pressegespräch ein, bei dem auf die Dringlichkeit der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention hingewiesen wurde. Im Zentrum der Tagung stand die aktuelle Debatte zum Social-Media-Verbot. Klar ist: Die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) muss Maßstab allen staatlichen Handelns sein – auch in der Diskussion über ein allfälliges Social-Media-Verbot.

Zur Presseinformation vom 18.03.2026
Zum Positionspapier vom 18.03.2026

Child Friendly Budgeting: Kinderrechte brauchen ein Budget

Bei Budgetentscheidungen werden die Interessen junger Menschen oft übersehen. Die kijas Österreich fordern daher die Einführung eines „Child Friendly Budgeting“. Im aktuellen Positionspapier legen die Kinder- und Jugendanwaltschaften dar, wie eine kinderfreundliche Haushaltsplanung für mehr Transparenz und echte Mitbestimmung sorgen kann. Damit das Kindeswohl bei finanziellen Entscheidungen Vorrang hat, braucht es eine systematische Analyse der Ausgaben sowie kindgerechte Informationen zum Budget.

Zum Positionspapier vom 19.01.2026
Zur Presseinformation vom 19.01.2026

Ständige Konferenz der kijas Österreich in Linz

Gruppenfoto STÄNKO 2025 in Linz

Unter dem Motto „Gleiche Chancen, starker Schutz: Kinderrechte im Mittelpunkt“ fand die Herbsttagung 2025 der Kinder- und Jugendanwält*innen Österreichs in Linz statt. Vertreter*innen aus allen Bundesländern diskutierten aktuelle Herausforderungen im Bereich Kinderrechte und fordern gemeinsam bundesweite Verbesserungen – von der gesetzlichen Absicherung der kinderanwaltlichen Vertrauensperson über mehr und einheitliche Unterstützung für Care Leaver und verpflichtende Kinderschutzkonzepte in Institutionen bis hin zu Gewaltpräventions- und Unterstützungsmaßnahmen im Bildungsbereich.

Presseunterlage vom 22.10.2025

Kinderrechte in Österreich

zu den Stellungnahmen der Kinder- und Jugendanwaltschaften
Kinder unterschiedlicher Herkunft halten mit den Händen die Erdkugel© Wiseman
 Logo des NO HATE SPEECH Komitees Austria© NO HATE SPEECH Komitee
Informationen zu No Hate Speech 

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