Jugend by Nadja Meister KIJA OÖ 6 f37ff

Fachtagung
ICH & meine Eltern 

am 2. Oktober 2019 in Linz

Nachlese und Tagungsunterlagen

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AKTUELLES

kija Fachtagung ICH & meine Eltern am 2.10.2019 in Linz

Kinderrechte bei Trennung und Scheidung der Eltern

 Rechtliche und psychosoziale Rahmenbedingungen bei Obsorge- und Kontaktregelungen mit dem Fokus auf die Rechte und Bedürfnisse der Kinder, standen im Blickpunkt der Fachtagung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs unter dem Titel "ICH & meine Eltern", welche mit Key Notes namhafter Expertinnen und Expertent bei einem breiten Fachpublikum auf großes Interesse gestoßen ist. Mehr als 25.000 Kinder und Jugendliche sind in Österreich jährlich von der Trennung oder Scheidung der Eltern betroffen. Die Tendenz ist steigend, getrennt lebende Eltern, AlleinerzieherInnen und Patchworkfamilien werden immer zahlreicher. "Alle kinderrechtlichen Bemühungen müssen vorrangig darauf abzielen, dass Bewusstsein und die Verantwortung für die Rechte der Kinder und eine lebenslange Elternschaft zu stärken", so der Anspruch der österreichischen Kinder- und JugendanwältInnen.

Collage für kija b5393

 Quelle: Grilnberger/Ehrengruber/Land OÖ 
1. Reihe v.l.n.r. Dr. Fichtner, Dr. phil. Koch, Dr. Barth, DSA Ille, Dr. Filler, Mag.a Liebhauser, Kovar, BA MA, Mag.a Dr.in Barth-Richtarz, MA;
2. Reihe v.l.n.r. Mag.a Peterschofsky-Orange, Prim. Dr. Merl, Dr.in Holz-Dahrenstaedt, Mag.a Winkler-Kirchberger, Mag.a Schiffrer-Barac, Mag.a Beck, Mag. Reumann

Videodokumentation

Tagungsunterlagen zum Download

Presseunterlage

Kurzvideo "Anna & der Wolf", Erfahrungen und Visionen der kijas

Fotogalerie

Sexualpädagogische Bildung in Gefahr!

Immer wieder sind die kijas in ihrer täglichen Arbeit mit Problemen junger Menschen konfrontiert, die u.a. auf mangelnde Sexualaufklärung und in Folge mangelnde Selbstbestimmung in diesem Bereich zurückführen sind. Die kijas treten daher für den Fortbestand sexueller Bildung durch externe Fachkräfte an Schulen nach verpflichtenden Qualitätsstandards ein, denn Kinder haben das Recht auf Schutz vor jeglicher Form von Gewalt und „Darüber reden“ macht Kinder stark!

Presseinformation: Sexualpädagogische Bildung in Gefahr!

Immer wieder sind die kijas in ihrer täglichen Arbeit mit Problemen junger Menschen konfrontiert, die u.a. auf mangelnde Sexualaufklärung und in Folge mangelnde Selbstbestimmung in diesem Bereich zurückführen sind. Die kijas treten daher für den Fortbestand sexueller Bildung durch externe Fachkräfte an Schulen nach verpflichtenden Qualitätsstandards ein, denn Kinder haben das Recht auf Schutz vor jeglicher Form von Gewalt und „Darüber reden“ macht Kinder stark!

Österreich vor dem UNO-Kinderrechtsausschuss in Genf

Alle fünf Jahre muss Österreich über seine völkerrechtliche Verpflichtung zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention berichten. Anfang Juni nahm die Salzburger Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt gemeinsam mit der oberösterreichischen Kollegin Christine Winkler-Kirchberger und VertreterInnen der "National Coalition" (Helmut Sax, Elisabeth Schaffelhofer-García Marquez, Magdalena Schwarz, Wilhelm Raber und Daniela Köck) sowie erstmals einer Jugenddelegation an dem Österreich-Hearing der Zivilgesellschaft und Ombudspersonen teil. Dabei wurden unter anderem folgende Bereiche erörtert: Gewaltprävention in Familie und Schule; Qualitätsstandards für Kinder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Zugang zur kinderanwaltlichen Vertrauensperson; strukturelle Diskriminierungen von nicht-österreichischen Kindern; Armutsbekämpfung; bundesverfassungsrechtliche Absicherung der kijas uvm. Interessante Gespräche mit Renate Winter, dem österreichischen Ausschussmitglied, sowie der österreichischen Botschafterin zur UNO, Elisabeth Tichy-Fisslberger, rundeten den spannendenden Tag ab.

Der Kinderrechtsausschuss hat nunmehr – auch aufgrund der Informationen in der Pre-Session – eine „List of Issues“ erstellt und veröffentlicht. Die österreichische Regierung ist nunmehr aufgefordert dazu zunächst schriftlich Stellung zu nehmen, Ende Jänner 2020 bekommt sie dann die Gelegenheit in der Session ihre Sicht darzustellen. Anschließend werden mit Spannung die Abschließenden Empfehlungen (Concluding Observations) an Österreich erwartet.

Genf Kopie b1f63 Bild: Das österreichische Team mit Renate Winter (österreichisches Ausschussmitglied), Keith Porteous Wood (National Secular Society, Thema Missbrauch in der katholischen Kirche) und Daniela Truffer (Stop IGM Zürich)

List of Issues

28.02.2019, Ergänzender Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs zum 5. und 6. Bericht der Republik Österreich an die Vereinten Nationen 

zum 5. und 6. Staatenbericht der Republik Österreich

Recht auf Schutz vor Gewalt!

Das Recht auf Schutz vor Gewalt ist ein zentrales Kinderrecht! In ihren Stellungnahmen zu den Gesetzespaketen der Task Force Strafrecht begrüßen die kijas grundsätzlich den geplanten Ausbau des Opferschutzes und die strengere, konsequentere und besser vernetzte Verfolgung von Gewaltstraftaten. Gleichzeitig sehen die kijas aber noch viel Verbesserungsbedarf und geben dazu ihre kinderrechtliche Expertise ab!

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs zum Entwurf eines Dritten Gewaltschutzgesetzes

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Sicherheitspolizeigesetz und das Namensänderungsgesetz geändert werden

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs zur Änderung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes

Stellungnahme der Kinder- und Jugendanwaltschaften zum Entwurf Änderung Ärztegesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz u.a.; Begutachtung

Sozialhilfegesetz widerspricht fundamental den Kinderrechten

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs appellieren an die Nationalratsabgeordneten, dem Sozialhilfegesetz in der vorliegenden Fassung nicht zuzustimmen.

zum offenen Brief

Wir fordern ein angemessenes Stundenentgelt für AsylwerberInnen!

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs lehnen den Verordnungsentwurf des Bundesministers für Inneres über die Heranziehung von Asylwerbern für gemeinnützige Hilfstätigkeiten aus kinderrechtlicher Sicht ab. Insbesondere die Anlehnung der Höhe des genannten Anerkennungsbeitrags für AsylwerberInnen an die Entschädigung für österreichische Zivildiener erscheint aus mehreren Gründen sachlich nicht gerechtfertigt. Die kijas fordern daher ein angemessenes Stundenentgelt für AsylwerberInnen!

zur Stellungnahme

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