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Jugendliche stehen vor einer Ziegelwand ©Meister/KiJA OÖ

Handy & Internet

Mobbing, Cybermobbing & Stalking findest du hier.

Sexting findest du hier.

Werbe-E-Mails dürfen dir nur geschickt werden, wenn du Kunde bist oder sonst aus-drücklich zustimmst. Vorsicht: Eine Einwilligung gibt man oft im Zuge von Preisausschreiben oder Kaufverträgen! Du kannst sie jederzeit untersagen.

Newsletter dürfen dir auch nur mit deiner Einwilligung geschickt werden. Du kannst sie jederzeit untersagen.

Werbung über SMS oder Telefon („Cold Calling“) ist verboten. Beschweren kannst du dich unter der kostenlosen Telefonhotline 0800-100 300 beim BMASK (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz).

Verboten sind auch Anrufe, mit denen um deine Einwilligung zum Erhalt von Newsletters gebeten wird.

Abo-SMS kannst du jederzeit abbestellen mit einer SMS mit „Stopp“ an den Serviceanbieter.

Spam-SMS von Verehrern, die du nicht kennst, solltest du nicht beantworten. Es könnte Betrug dahinter stecken und über eine Mehrwertnummer teuer werden.

Computer schützen ist immer gut − zB mit einem kostenlosen Anti-Viren Programm von www.avira.com.

Bei einem „Polizei-Virus“ wird behauptet, dass dein Computer in eine gesetzwidrige Geschichte verwickelt war oder ist und du Strafe zahlen musst – ist natürlich Betrug!

Lösegeld-Trojaner sperren das Computersystem und erpressen eine „Gebühr“ für die Freischaltung des Gerätes, oder du wirst aufgefordert, für die Freigabe eine teure Mehrwertnummer im Ausland anzurufen für die Freigabe. Die Zahlung garantiert aber nicht, dass der Computer wieder läuft. Eine Backup-Version zu haben ist in solchen Fällen immer gut.

Meldestelle für Internetkriminalität: beim Innenministerium unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sichere Suchmaschinen: www.fragfinn.de für Kinder

Für Jugendliche unter 18 sind pornografische oder gewaltverherrlichende Inhalte nach dem Jugendschutzgesetz verboten. Nationalsozialistische Inhalte sind allgemein verboten. Du machst dich strafbar. Erziehungsberechtigte und LehrerInnen müssen dich davor schützen und müssen diese Inhalte von Handy oder Computer löschen oder dir das Gerät abnehmen, wenn sie davon erfahren. Ansonsten machen sie sich ebenfalls strafbar.

Grooming nennt man die Kontaktaufnahme von Erwachsenen mit Jugendlichen über das Internet, um sie später sexuell zu belästigen oder zu missbrauchen. Oft schreiben Personen Dinge, die gar nicht stimmen, und geben ein falsches Alter an. Du weißt nicht, mit wem du es zu tun hast. Triff dich jedenfalls nicht allein mit einer Person, die du nur über das Internet kennst.

Sexting und Posing kann schwerwiegende Folgen haben. Amanda Todd hat es das Leben gekostet.

Achtung bei Nacktfotos von Freund oder Freundin! Strafbar macht sich schon, wer ein „pornografisches“ Foto einer Person unter 18 Jahren herstellt oder besitzt (=ein Foto, auf dem Genitalien oder Sex gezeigt werden). Ausnahme: Selfies oder Fotos von FreundInnen mit Einwilligung! Nicht strafbar sind Fotos mit Einwilligung der jugendlichen Person, die nur für den "Eigengebrauch" der fotografierten oder fotografierenden Person sind. Sobald du das Foto aber zB anderen Freunden über Handy oder facebook schickst, hättest du dich schon strafbar gemacht.

Anzeige bei sexuellen Übergriffen im Netz kannst du bei der Polizei machen. Über die IP-Adresse kann nachverfolgt werden, wer dich angegriffen hat. Mache Screenshots und speichere alle Beweise ab.

Internetkriminalität, Kinderpornografie, NS-Wiederbetätigung und mehr kannst du bei www.stopline.at oder einer der Meldestellen des Bundeskriminalamtes melden unter: https://www.bundeskriminalamt.at/602/start.aspx

Achtung: Wenn du unter 18 Jahren auf „Erwachsenenseiten“ etwas kaufst oder ein Abo bestellst, kann es schwierig sein, aus dem Kaufvertrag auszusteigen mit dem Argument, dass du ja noch nicht 18 bist; denn mit der falschen Altersangabe könntest du dich wegen Betrugs strafbar gemacht haben.

Erste Hilfe: Verdächtig ist immer, wenn du etwas gratis oder besonders günstig bekommen oder wenn du Daten bekannt geben sollst.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob es sich um einen Betrug handelt, gib einfach zB den Betreff der E-Mail-Nachricht oder den Titel in eine Suchmaschine ein – eventuell mit dem Wort „Betrug“ oder „scam“. Meistens bekommst du dann gleich eine Liste von Virusfirmen, die vor genau diesem Betrug warnen.

Wenn du eine Rechnung für einen Internet-Dienst bekommst und nicht einmal genau weißt, wo oder was du eigentlich bestellt hast (zB Horoskop, Persönlichkeitsanalyse, Schlafrhythmus usw), solltest du nicht zahlen, sondern dich an eine Beratungsstelle wenden, zB www.arbeiterkammer.at. Auf deren Homepage gibt es auch eine Liste von bereits bekannten verdächtigen Internetseiten. Lass dich auch nicht einschüchtern, wenn du einen „Drohbrief“ von einem Anwalt bekommst. Hast du aber erst einmal bezahlt, ist das Geld meist verloren!

Falsche Web-Shops: In diesen gefakten Web Shops werden zB Markenartikel angeboten, die du aber nie zugeschickt bekommst. Zahlung per Rechnung oder Nachnahme schützt vor solchen Betrügern. Kreditkartenfirmen und PayPal können manchmal die Zahlungen zurückholen, aber nicht immer.

Gewinn- und Pyramidenspiele oder Erbschaften: Vor einer Auszahlung verlangen die Betrüger die Überweisung eines Betrages (zB für Gebühren oder Steuern). Nicht antworten! Hier handelt es sich IMMER um Betrug.

Phishing: Betrüger geben sich als „deine“ Bank oder ein Online-Shop aus, bei dem du Kunde bist. Es kann ziemlich echt aussehen mit Logo usw. Du wirst mit irgendeiner Begründung aufgefordert, deine Daten wie zB Name, Telefonnummer, Kontonummer, TAN- oder PIN-Code bekannt geben.
Vorsicht, dein Konto könnte geleert werden oder es könnte auf deine Kosten bestellt werden. Ruf vorsichtshalber bei deiner Bank an oder frage mit E-Mail nach. Banken fordern solche Daten niemals per E-Mail an!

Polizei-Virus: Es wird behauptet, dass dein Computer in eine gesetzwidrige Geschichte verwickelt war oder ist und du Strafe zahlen musst – das ist natürlich Betrug!

Liebesabzocke baut auf vorgetäuschten „Beziehungen“ auf. Dein „Internet-Partner“ schmeichelt dir, schreibt dir irgendwann, wie verliebt er/sie ist und nach einigen Wochen kommt dann die Bitte um Geld...

Falsche facebook-Fanseiten versprechen Gewinne. Du wirst auf eine Homepage umgeleitet und sollst deine Daten eingeben – was natürlich nur dazu dient, deine Daten zu bekommen und zu verkaufen. Den versprochenen Gewinn bekommst du sicher nicht.

Handydienst-Abofalle zB „Orte jedes Handy“. Du wirst aufgefordert, die Handynummer einzugeben, und kaufst ein teures SMS-Abo über eine 081…, 082…, 09….,118… oder ähnliche Nummer. SMS-Abos kannst du jederzeit abbestellen mit einer SMS mit „Stopp“ an den Serviceanbieter (siehe auch Handy).

Zahlungen an oder über die „Western Union“ Bank sind immer verdächtig.

Abzocke durch Apps laufen oft über versteckte Abo-Verträge.

Schutz vor Internetbetrug kann der kostenlose Linkscanner WOT (Web Of Trust) der Arbeiterkammer bieten: www.arbeiterkammer.at.

Schutz bei Kreditkartenzahlungen an Betrüger bietet in Europa ein Gesetz. Die Kreditkartenfirma ist zur Rückzahlung verpflichtet, wenn es sich um Betrug handelt: Voraussetzung ist, dass bei Zahlung die Daten verschlüsselt übermittelt wurden.
Achte bei der Zahlung darauf, dass sie über eine „https://“ – Seite (=verschlüsselter Server) läuft.

Meldestelle für Internetkriminalität beim Innenministerium unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Eine Anzeige kannst du bei der Polizei (Kripo) machen.  

Schütze dich so gut du kannst und gib zB Geburtsdatum, Bilder, Adressen, Handynummer nur an Freunde weiter, die du persönlich kennst.

Infos findest du auf www.saferinternet.at.

Falsche facebook-Fanseiten versprechen oft Gewinne. Du wirst auf eine Homepage umgeleitet und sollst deine Daten eingeben – was natürlich nur dazu dient, deine Daten zu bekommen und zu verkaufen.

Achtung: !Strafen! können drohen bei:

  • persönlichen Beleidigungen, zB Bezeichnung als „Faschist“ oder „Schlampe“,
  • absichtlich falschen Behauptungen über eine Person, zB dass jemand etwas gestohlen hat oder jemanden vergewaltigt hat (wäre als Verleumdung strafbar),
  • Fotos (peinlich oder nicht) von einer anderen Person, wenn diese nicht zugestimmt hat, dass sie ins Internet gestellt oder mit Handy verschickt werden,
  • Verbreiten von Filmen oder Fotos von Gewaltszenen die du gemacht hast (Happy Slapping).

Achtung Chat-Partner: Oft schreiben Personen Sachen, die gar nicht stimmen, und du weißt nicht, mit wem du es zu tun hast! Triff dich jedenfalls nicht allein mit einer Person, die du nur über das Internet kennst.

Wenn du belästigt wirstsiehe Mobbing, Cybbermobbing & Stalking.

Durch Downloaden oder Kopieren von Texten, Musik, Fotos, Filmen, Software usw kann das Urheberrecht verletzt werden. Das Recht des Urhebers gilt 70 Jahre.
Achtung: Du kannst dich strafbar machen (Haftstrafe möglich) und zu einer hohen Geldzahlung verurteilt werden.

Erlaubt sind:

  • kostenlose oder kostenpflichtige Downloads von Onlineshops, Streaming Plattformen und App Stores, die LEGAL sind (zB, YouTube, Vimeo, Netflix, Soundcloud, Deezer, Last.fm, Napster, Spotify, Apple iTunes, Netzkino, Apple App Store, Google Play Store, Amazon Prime Video),
  • kostenloses Mitschneiden auf Online-Radiosendern mit geeigneten Programmen (zB Streamwriter) für den privaten Gebrauch (zB TuneIn, TapinRadio),
  • kostenfreie Musik (zB von Jamendo, Free Music Archiv, ccMixter, Musopen),
  • Kopien von Musik, Filmen usw. für den eigenen Gebrauch und für Haushaltsmitglieder, wenn das Original gekauft wurde (zB MP3 Kopie für das Auto von einer gekauften CD). Achtung: bei Software ist dies nicht erlaubt.
  • bei Software das Downloaden von Freeware oder Demoversionen.

Verboten ist:

  • der Verkauf von Privatkopien, auch wenn sie für den Eigengebrauch erlaubt sind,
  • das Uploaden von Musik und Filmen etc ohne Zustimmung des Urhebers,
  • das Anbieten und Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Dateien über file-sharing Netzwerke, Download-Clients, Suchmaschinen oder Tauschbörsen (dh Dateien auf dem eigenen PC werden über das Internet der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt) wie zB eMule, Gnutella, Soulseek, Bearshare, Torrents usw.

Aber: Es gibt es über diese Anbieter auch legale Dateien zum Download, die nicht urheberrechtlich geschützt (=open source) sind.

Umstritten ist, ob der reine Download von Musik aus dem Internet für den eigenen Gebrauch erlaubt ist. Die meisten Juristen meinen, für den eigenen Gebrauch ist das legal.

Achtung: Beim Übertragen von Musik- oder Filmdateien beispielsweise wird die IP-Adresse deines Computers aufgezeichnet. Der Provider muss deine Daten herausgeben, wenn das Gericht dies wegen einer STRAFBAREN Handlung beantragt. Es kann passieren, dass die Polizei daraufhin eine Hausdurchsuchung macht und deinen PC beschlagnahmt.

Fotos von anderen Personen darfst du nicht ohne deren Einwilligung veröffentlichen (= ins Internet stellen oder per Handy verschicken). Das wäre Verletzung eines Persönlichkeitsrechtes und damit strafbar.

Kinderrechte in Coronazeiten

zu den Stellungnahmen der Kinder- und Jugendanwaltschaften
Kinder unterschiedlicher Herkunft halten mit den Händen die Erdkugel© Wiseman
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Informationen zu No Hate Speech 

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