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| Presseinformationen der kija Salzburg |
Datum |
Pressemitteilung |
| 23.02.10 |

Bild:
Schütz / pixelio |
Mindestsicherung benachteiligt
Kinder und Jugendliche
&
missachtet Gleichheitsgrundsatz
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Am
1. September 2010 tritt in Österreich ein
Gesetz zur "Bedarfsorientierten Mindestsicherung"
in Kraft. Demnach sollen von
Armut bedrohte Kinder und Jugendlichekünftig
je nach Alter lediglich 15 bis 18 Prozent des
für Erwachsene errechneten Mindestsicherungsbetrages
zuerkannt bekommen. Der Festlegung dieses Prozentsatzes
liegen keinerlei empirisch erhobene Zahlen zu
Grunde, die Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen
und deren Familien findet sich darin nicht wieder.
Kinder und Jugendliche sind nicht einfach kleine
Erwachsene, tatsächlich entsteht aufgrund
ihrer Entwicklung und ihres Heranwachsens ein
Bedarf, der mit denen der Erwachsenen nicht gleichgesetzt
werden kann. [weiter]
Stellungnahme
2009 , Stellungnahme
2010
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| 15.02.10 |

Bild:
Kronberger |
Ein Semester voller Kinderrechte
im Flachgau
kija Salzburg startet viermonatige Beratungs-
& Informationstour
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"Unabhängig
davon wie ein Kind aufwächst, wo es wohnt
und in welche Schule es geht, es soll wissen,
dass es Rechte hat und dass ihm die Kinder- und
Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg bei der Verteidigung
dieser Rechte zur Seite steht!", fasst Kinder-
und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt
das Ziel des Regionalprojektes "kija on tour"
in einen Satz zusammen.
Seit September 2008 verfolgt die kija Salzburg
nun dieses ehrgeizige Vorhaben, als letzte Station
auf der Kinderrechtetour geht es ab 22. Februar
2010 in den größten Salzburger Bezirk.
Der Flachgau stellt knapp vor Abschluss der Tour
mit seinen 37 Gemeinden, rund 140.000 EinwohnerInnen
und über 10.000 SchülerInnen die kija
Salzburg noch einmal vor eine besondere Herausforderung.[weiter] |
| 05.02.10 |

2.
Platz: "Hänseln ist gemein"
von Katharina Kocher, Peter Huber,
Lara Reiter, Anna Hochschwimmer, Katarina
Sosic, Hannah Winter |
Pongauer Kinder &
Jugendliche wollen gehört werden
"Vor
der Beratung muss eine Vertrauensbasis geschaffen
werden" |
Vier
Monate Tour, 25 besuchte Gemeinden, 377 Schulklassen-Besuche,
4.515 Kinder und Jugendliche im Infomobil, 182
Beratungsgespräche im Bus und 551 Folgeberatungen
- so liest sich die Bilanz des Regionalprojektes
"kija on tour Pongau" der Kinder- und
Jugendanwaltschaft Salzburg in Zahlen.
Inhaltlich bedeutet das vor allem, dass der Bedarf
an Beratungen und Gesprächen über Probleme
und Bedürfnisse unter Pongaus Kindern und
Jugendlichen enorm hoch ist. [weiter]
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| 01.02.10 |

Bild:
Kronberger |
3.235 hilfesuchende
Kinder & Jugendliche
Beratungsbedarf
bringt die kija Salzburg an die Grenze
ihrer Möglichkeiten
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3.235
Kinder und Jugendliche suchten im Jahr 2009 bei
der kija Salzburg schriftlich, telefonisch oder
persönlich um Hilfe an und wurden vom multidisziplinären
Beratungsteam bei der Lösung ihrer Probleme
unterstützt. Die Zahl der Einzelfälle
ist im Vergleich zum ohnehin schon starken Jahr
2008 um weitere 73 Prozentpunkte angestiegen.
Zurückzuführen ist dieser starke Zuwachs
in erster Linie auf das erfolgreiche Regionalprojekt
"kija on tour – wir kommen euch entgegen!"
Durch die Koppelung von Informationsworkshops
in den Schulen an ein lokales Beratungsangebot
im kija-Beratungsbus sinkt die Schwellenangst,
eine Beratung in Anspruch zu nehmen, um ein Vielfaches.
[weiter]
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