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Symposium "Wer steht uns bei?"

Mo. 22. bis Mi. 24. November 2010
Bildungshaus St. Virgil

"Wer steht uns bei?" fragen nicht nur Kinder, die Hilfe und Unterstützung brauchen, auch das HelferInnen-System fragt nach Möglichkeiten der Weiterentwicklung und der Orientierung.
Bei dem internationalen Symposium mit Fachleuten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich werden zwei Schwerpunktthemen rund um diese zentrale Frage herausgegriffen:
In einem ersten Teil geht es um Kooperatives Qualitätsmanagement im Kinderschutz, dabei wird ein erster Blick auf die Ergebnisse und Erfahrungen des Projektes "Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz!" geworfen.
Im zweiten Teil wird die Institution Kinderbeistand unter Berücksichtigung deutscher, österreichischer und schweizer Erfahrungen genauer unter die Lupe genommen. Anlass ist das am 1. Juli 2010 in Kraft getretene Kinderbeistandsgesetz.

Anmeldung:
B
is spätestens 20. Oktober 2010; Kosten: 245,- Euro
[mail]

[Programm]

"kija on tour" gewinnt Regionalitätspreis

Für das Regionalprojekt "kija on tour – wir kommen euch entgegen!" wurde die kija Salzburg am Dienstag den 27. April mit dem Salzburger Regionalitätspreis ausgezeichnet. Die Bezirksblätter Salzburg prämierten Betriebe, Projekte und Initiativen, die maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität in den Regionen beitragen.
Mit "kija on tour" setzt sich die kija Salzburg dafür ein, dass auch Kinder und Jugendliche aus den ländlichen Regionen Zugang zu Informationen und professioneller Hilfe für den Ernstfall haben - schließlich darf es in punkto Kinderrechte kein Stadt-Land-Gefälle geben!
Seit Herbst 2008 ist die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg mit ihrem zum Beratungsmobil umgebauten Postbus unterwegs durch die Gemeinden und bringt die Beratung dorthin, wo sie gebraucht wird. Dieser Einsatz wurde nun anerkannt. Laudatorin Gabi Burgstaller übergab den Preis und hob das regionale Engagement der kija Salzburg hervor. Die kija Salzburg fühlt sich durch den Preis jedenfalls bestärkt, das Engagement in den Regionen fortzusetzen. Längerfristiges Ziel der kija Salzburg ist ja, in den Regionen fix mit einer Regionalstelle vertreten zu sein.
[weiter]

 

"kija on tour" rockt in Seekirchen

Zwei Monate lang tourt die kija Salzburg nun schon mit ihrem Beratungsmobil durch den Flachgau. On Tour ist also immer so einiges los, besonders spannend war es aber am vergangenen Montag, als die Traumfänger im Rahmen der Tour das Kinderrechtemusical in der Volksschule Seekirchen zum Besten gaben. 19 Klassen mit 412 Schülern und Schülerinnen tanzten und sangen da begeistert zu den Kinderrechten mit. Höhepunkt der Aufführung war sicherlich, als die Schüler und Schülerinnen am eigenen Leib spüren konnten, wie viel Kraft ihnen ein sicheres Netz geben kann.
Nach der knapp 70-minütigen Vorführung waren sich die Kinder jedenfalls einig, dass auch sie, so wie Lena, Moritz, Edi und Nicki aus dem Kinderrechtemusical, Kinderrechte-BotschafterInnen sein wollen und mutig den Mund aufmachen werden, wenn einmal wo einem (schwächeren) Kind Unrecht widerfährt.

Girls´ Day: Nachwuchs-Kinder- & Jugendanwältinnen zu Gast

Die kija Salzburg beteiligte sich beim Girls´ Day 2010. Am 22 April kamen Christina (13 Jahre) und Magdalena (14 Jahre) und verbrachten einen Tag bei der kija Salzburg. Sie schnupperten in alle Bereiche der Kinder- und Jugendanwaltschaft hinein (Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Termin mit PolitikerInnen) und waren hellauf begeistert, jungen Menschen helfen zu können.
Für die MitarbeiterInnen der kija Salzurg war der Besuch der Girls eine Bereicherung, die frischen wind und Inputs ins Büro brachten.


Bild: Girls´Day

Kinderrechtebus ist Bus des Monats März

Im November 2009 hat die kija Salzburg zum 20jährigen Jubiläum der Kinderrechte einen Bus mit dem Ziel auf Fahrt geschickt, die Kinderrechte allerorts ins Gedächtnis zu rufen. Seitdem hat der Bus viele Kilometer zurückgelegt, inmitten des Alltagstrubels erinnert er daran, dass die UN-Kinderrechtskonvention zwar weltweit von fast allen Staaten unterzeichnet wurde, nichts desto trotz aber Kinderrechte noch immer missachtet werden.

Am Dienstag den 23. März wurde der Kinderrechtebus vom Geschäftsführer der progress-Werbung Fred Kendlbacher zum Bus des Monats März gekürt. Auch Landesrätin Erika Scharer war zu diesem Anlass vor Ort und gratulierte der stolzen kija Salzburg.
Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt freut sich über diese Auszeichnung und hofft, dass der Bus auch weiterhin Kinder und Jugendliche Station für Station daran erinnert, dass die kija Salzburg bei Sorgen und Fragen aller Art für sie da ist.

In diesem Sinne, freie Fahrt für die Kinderrechte!


Bild: (Kezmah / progress):
Fred Kendlbacher (Progress), Erich Schabhüttl (Albus), LR Erika Scharer,
Andrea Holz-Dahrenstaedt (Kinder- und Jugendanwältin), Wolfgang Zenz (WisemanZenz Creative Partners), Veronika Weis (kija Salzburg) vor dem
Bus des Monats März.

Drei Jahre "MutMachen Salzburg"

Vor drei Jahren, im Jänner 2006, startete das Mentoren- und Mentorinnenprojekt "MutMachen" unter der Projektleitung von kija-Mitarbeiterin Barbara Erblehner-Swann in Salzburg Stadt. Ziel des Projektes war es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen ehrenamtliche HelferInnen zur Seite zu stellen, um sie auf ihrem oft beschwerlichen Weg zu begleiten und zu stützen:
Seither konnte die kija Salzburg 60 Mentorenschaften vermitteln, viele der Beziehungen zwischen Mentee und Mentor/in entwickelten sich zu intensiven und dauerhaften Freundschaften. Der überwiegende Teil der Mentees ist zwischen zehn und 21 Jahren alt, 41 Prozent der Mentees hat Migrationshintergrund.

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Bild: Walker / pixelio

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