Jugendwohlfahrt in der
Krise - Wer trägt die
Verantwortung?
Junge-mit_baer_41e3fcc5f9
(Bild: oddstock/flickr_kija Sbg)

Kinder, die nicht in ihrer
Familiegroßwerden dürfen,
brauchen Unterstützung,
um gut ins Leben zu starten.


Wähle dein Bundesland

Österreich Karte

kinder

Kinder gehören nicht ins Gefängnis

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Die jüngste Protestwelle zahlreicher NGOs und Einzelpersonen gegen die Inhaftierung von Kindern in Schubhaft- oder Anhaltezentren wurde vom österreichischen Innenministerium offensichtlich völlig missverstanden. Das zeigt sich deutlich am aktuellen Entwurf zur Novellierung des Asylgesetzes, welcher den kijas vorliegt. Dieser stellt § 79 Absatz 5 AsylwerberInnen oder Fremde mit minderjährigen Kindern vor eine unwürdige Entscheidung. Per Unterschrift sollen die Eltern darüber entscheiden, ob ihre Kinder im Fall einer Schubhaft mit ihnen "angehalten" werden, oder ob die Obsorge für die Dauer der Schubhaft auf die örtlichen Jugendwohlfahrtsträger übertragen wird und die Kinder getrennt von den Eltern in Heimen o.ä. untergebracht werden.

Stellungnahme zur Petition Nr. 64 "Kinder gehören nicht ins Gefängnis"