AKTUELLES

Am 20. November vor 26 Jahren haben die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention beschlossen.
Dieses menschenrechtliche Dokument wurde von Österreich 1992 unterzeichnet und sichert Kindern eigenständige Rechte zu, wie etwa das Recht auf Schutz vor Gewalt oder das Recht auf Bildung.  Heuer wird der Kinderrechtetag überschattet von den schrecklichen Terrorakten in Paris, dem Krieg vor den Toren Europas und den tausenden Menschen, die davor flüchten. Das Recht auf Asyl und auf Schutz vor Krieg ist aktueller denn je. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften der Länder setzen rund um diesen Tag viele Aktionen und Initiativen!

Mehr dazu auf den jeweiligen Homepages der Bundesländer

 

KIJAS mahnen Kinderrechte für Flüchtlingskinder ein. Aufgrund des unwürdigen Umgangs mit (unbegleiteten) minderjährigen Flüchtlingen haben die KIJAS Österreich als Interessensvertretung für alle unter 21-Jährigen in diesem Land ein Positionspapier verfasst. Es darf keinen Unterschied in der Behandlung von Flüchtlingskindern gegenüber anderen Kindern geben, das „Zweiklassenkinder-System“ ist zu beenden.

Positionspapier zur Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge

 

Die Broschüre "Damit es mir gut geht - Was Eltern über Kinderrechte wissen sollen" ist in neuer Auflage erschienen und steht kostenlos zum Download bereit.

"Damit es mir gut geht"

In einem offenen Brief an T-Mobile weisen die österreichischen Kinder- und Jugendanwälte und - anwältinnen darauf hin, dass mit den unterschiedlich gestalteten Werbespots, in denen ein fiktiver tele.ring-Boss mit heimlich am Handy aufgezeichneten Videos von "Inderhood" erpresst wird, sehr bedenkliche Botschaften an Kinder und Jugendliche weiter gegeben werden.

offener Brief an T-Mobile

Das neue Fortpflanzungsmedizingesetz wurde im Jänner beschlossen. Zur Wahrung des Rechtes von Kindern auf Kenntnis ihrer Abstammung treten die österreichischen Kijas für die Schaffung eines zentral geführten Registers über Samen- und Eizellenspenden ein. Unter Hinweiß auf die aktuelle Entscheidung des deutschen BGH, wonach jeder das Recht auf Kenntnis seiner Herkunft hat und Altersgrenzen zum Informationsrecht der Kinder unzulässig sind, sehen die Kijas einen dringenden Nachbesserungsbedarf!

Schreiben an Gesundheitsministerin

 

58 % der Österreicher/innen kennen das gesetzlich Verbot von Gewalt in der Erziehung, belegt eine Studie  im Auftrag der Kinder-und Jugendanwaltschaften und des Familien- und Jugendministeriums. 1000 Personen wurden befragt und ihre Einstellung mit einer Studie von 1977 von Hans Czermak (Die gesunde Ohrfeige macht krank) verglichen. 

 

Studie 2014, Recht auf gewaltfreie Kindheit